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Frauenanteile in Parlamenten

„Das braucht seine Zeit!“ ist oft die Begründung, wenn es um die Untervertretung von Frauen in der Politik geht. Aber die Daten der letzten zwei Jahrzehnte, vor allem die jüngsten Wahlen, zeigen ein anderes Bild. Trotz aller Erwartungen gibt es in der Frauenbeteiligung in der Politik Stagnation und sogar Rückschritte.

Beschreibung

Stagnation und Rückschritte zeigen, dass klare Vorgaben notwendig sind.

In Bezug auf Frauen in der Politik zeigt sich, dass Fortschritte nicht selbstverständlich sind und Rückschritte durchaus möglich. Dies widerlegt die Annahme, dass Gleichberechtigung in der Politik von alleine kommt und nur Zeit benötigt. Die jüngsten Statistiken und die Entwicklung des Frauenanteils über die Jahre zeigen klar, dass Warten nicht die richtige Antwort ist, wenn es um Gleichheit in der Politik geht.

Obwohl der Frauenanteil in der Politik und den Parlamenten seit rund 20 Jahren stagniert oder sogar zurückgeht, wird deutlich, dass reine Frauenförderung nicht ausreicht. Solche Maßnahmen können zwar mehr Frauen für politische Ämter motivieren, sie können jedoch nicht die internen Strukturen und Kulturen von politischen Parteien oder Wählergruppen verändern, die entscheiden, ob Frauen auf Wahllisten oder für Direktmandate nominiert werden. Für die zukünftige Frauenförderung bedeutet das, dass ein Kulturwandel in Parteien und Politik notwendig ist.